Plan B: Kurskiosk - Kurzfortbildung auf Bestellung

Da im letzten Schuljahr die Teilnehmerzahl der digitalen Mittagspausen teilweise recht übersichtlich war, startet im neuen Jahr "Plan B": der Kurskiosk.

Die Organisationsform wird wohl an anderen Schulen [hier: (1) (2)] schon länger zur Qualifizierung des Kollegiums genutzt. Allerdings kannte ich das Format bisher leider nicht - vielleicht geht das ja anderen auch so. Deshalb stellte ich kurz vor, was mit dem Begriff gemeint ist.


Während ein Kiosk verschiedene Angebote "to go" bereithält, werden im Kurskiosk unterschiedliche Impulsfortbildungen für zwischendurch angeboten. Wenn sich mindestens drei interessierte Kolleg*innen in die Teilnehmerliste eintragen, findet der Kurs statt. Es wird also ein Termin vereinbart und der Kurs nochmals ausgehängt, um weitere Interessierte einzuladen. 

  • Vorteil: Der Termin kann flexibel an interessierte Kolleg*innen angepasst werden. Das betrifft Wochentag, Zeitpunkt und -umfang. 

Mindestens ein Angebotsfeld bleibt frei für Fortbildungswünsche des Kollegiums. Hier können Bedarfe eingetragen und ebenfalls Anmeldungen gesammelt werden. 

Wer einen Kurs anbieten möchte, setzt sich mit dem Orga-Team in Verbindung. Möglich ist alles, was zu Schule und Unterricht passt . Im Optimalfall entsteht vielleicht eine Ideenbörse für guten Unterricht.

  • Vorteil: Es gibt eine einfache Möglichkeit Fortbildungsbedarf oder -interesse anzumelden; jede(r) kann Anbieter*in werden (Stichwort: Schätze heben).

Der "Bestellzettel" wird hoffentlich in den nächsten Wochen von Kolleg*innen ausgefüllt. (Wer Interesse hat, findet die Vorlage hier.)

Ob der Kurskiosk besser angenommen wird, als die digitale Mittagspause, bleibt abzuwarten. Aktuell wirkt das Konzept vielversprechend. Daumen drücken!

 

Freuen würde ich mich über kurze Erfahrungsberichte oder Tipps für die Durchführung. 


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